doebeli-roehrer.de > Portrait
Letzte Aktualisierung: 13.02.2010
Die Ursprünge der Guggenmusik Döbeli Röhrer aus Altenburg gehen bis in das Jahr 1981 zurück. Damals traf sich zum ersten mal kurz vor Beginn der Fasnacht eine Gruppe aufgestellter Fasnächtler - mehrheitlich aus dem Musikverein Altenburg - um Guggenmusik zu machen. Einige der Gründungsmitgleider sind auch heute noch dabei: Erwin und Markus Binkert, Richard Böhmdörfer, Martin und Peter Heine, Bernd Wipf.
In den Anfangsjahren hatte die Guggenmusik Altenburg keinen Namen. Nachdem im Jahre 1987 erstmals einheitliche Gwändli - die Skianzüge - angeschafft wurden, musste auch ein neuer Name her und man einigte sich am Schmutzigen Dunnschtig den 2. Februar 1987 auf Döbeli Röhrer.
Der Name leitet sich ab von einem kleinen Bach, der quer durch Altenburg fließt - dem Töbele Bach. Im Dialekt heißt das dann Döbeli und da unsere Musik etwas lauter ist und es so gut passte, haben wir noch ein Röhrer angehängt.
Im Laufe der Jahre hatten wir nach kleinem Beginn zeitweise über 40 Mitglieder. Zur Zeit umfasst unsere Gruppe ca. 25 aktive Mitglieder. Ein grosser Teil davon kommt aus dem Musikverein Altenburg, wir haben aber auch Mitglieder, die keine Noten lesen können und sich das Spielen selbst beigebracht haben.
Mitglied kann bei uns eigentlich jeder werden, dazu muss man nicht unbedingt ein Instrument beherrschen. Wir setzen allerdings die Bereitschaft voraus, ein Instrument zu erlernen und dass man Spass am Guggenmusik machen hat. Wenn du Interesse hast, dann wende dich an unsere Kontaktadresse.
Für uns gibt es eine sehr enge Verbindung von Guggenmusik und Fasnacht, d.h. wir sind absolut keine "Sommer" Gugge. Im allgemeinen sind wir vor allem in den Monaten Januar und Februar aktiv, so richtig dann an Fasnacht vom Schmutzigen Dunnschtig bis zum Aschermittwoch.
Natürlich machen wir vor allem Guggenmusik und nehmen an Guggentreffen, Umzügen und allen möglichen Fasnachtsveranstaltungen teil. Wo wir überall unterwegs sind kann man dem Terminenplan entnehmen. Auch der gemütliche Teil kommt nicht zu kurz und verdurstet ist bisher noch keiner!
Neben den musikalischen Aktivitäten sind wir auch sonst noch aktiv. So haben wir schon öfters mit durchwachsenem Erfolg am Grümpelturnier des Sportvereins Altenburg teilgenommen. Unsere Skiausflüge sind schon legendär und an unserem jährlichen Bootsausflug regnet es mit Sicherheit auch im wärmsten Sommer. Für Gaudi ist aber stets gesorgt.
Richtig zu proben fangen wir immer erst nach Weihnachten an. Das ist bei uns so Tradition und liegt darin begründet, dass die Mehrheit der Mitglieder vorher mit dem Üben auf das Weihnachtskonzert des Musikvereins beschäftigt ist. Unsere Stücke werden mehrheitlich von Mats arrangiert sowie von Markus Binkert und Markus Kintzi geschrieben und nach Noten eingeübt. Noten bei einem Auftritt sind allerdings stark verpönt.
Als Probelokal hat sich die Autowerkstatt von ex-Präsi Märtel bewährt. Ob Zufall oder nicht, die Werkstatt liegt im Industriegebiet von Altenburg namens "Guggenberg"! Mehr als eine handvoll Proben werden es in der Regel leider nicht, 2008 waren es sogar nur 4 Proben! Irgendwie kriegen wir trotzdem mindestens zwei neue Lieder pro Saison hin, spätestens am Ende der Fasnacht kann sie dann auch jeder auswendig.
Der Probentag ist nicht genau festgelegt, normalerweise aber Freitags oder bei Terminkollision am Donnerstag um 20:00 Uhr.